MyDirtyHobby oder OnlyFans: Was passt zu dir?

Illustration: zwei Smartphones auf einer Waage

OnlyFans ist der bekanntere Name, MyDirtyHobby die ältere Plattform. Beide versprechen dasselbe: Geld mit eigenen Inhalten. Aber sie funktionieren grundverschieden, und die Wahl entscheidet darüber, ob du nach drei Monaten Geld siehst oder frustriert aufgibst. Hier der Vergleich für Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der entscheidende Unterschied: Wer bringt die Nutzer?

OnlyFans hat keine Suche, keine Startseite mit neuen Gesichtern, keine Empfehlungen. Niemand findet dich, wenn du nicht selbst Reichweite auf Instagram, TikTok, Reddit oder Twitter aufbaust. Genau daran scheitern die meisten, denn diese Netzwerke sperren erotische Inhalte, und der Aufbau dauert Monate. MyDirtyHobby ist das Gegenteil: eine Community mit Suche, Rubriken, Neu-dabei-Listen und Nutzern, die aktiv nach Amateurinnen stöbern. Du wirst gefunden, ohne etwas dafür zu tun.

MyDirtyHobbyOnlyFans
Dein Anteil25 Prozent (laut Erfahrungsberichten)80 Prozent
Nutzer kommenvon der Plattformnur über deine eigene Reichweite
EinnahmequellenVideos, Bilder, Nachrichten, LivecamAbo, Nachrichten, Trinkgeld, Einzelverkäufe
Livecamja, pro Minuteeingeschränkt
Sprache und Marktdeutsch, vor allem DACHenglisch, weltweit
Auszahlungmonatlich ab 50 Euroab 20 Dollar, wöchentlich oder monatlich
AnonymitätPseudonym, RegionalsperrePseudonym, Ländersperre
Einstieg ohne Followermöglichpraktisch aussichtslos

Wann OnlyFans die richtige Wahl ist

Wenn du schon Reichweite hast. Ein Instagram-Konto mit 20.000 Followern, ein TikTok mit Fitness- oder Lifestyle-Publikum, ein Twitter-Profil mit erotischer Ausrichtung: Dann lohnt sich der höhere Anteil, weil du die Nutzer selbst mitbringst. Ohne diese Basis ist OnlyFans ein leeres Schaufenster in einer Seitenstraße.

Wann MyDirtyHobby die richtige Wahl ist

Wenn du bei null anfängst. Du willst keine Social-Media-Karriere, du willst nebenbei Geld verdienen, möglichst ohne dass dein Umfeld es mitbekommt. MDH liefert dir deutschsprachige Nutzer vom ersten Tag an, die Livecam ist die stärkste Einnahmequelle, und niemand verlangt, dass du täglich postest. Der niedrigere Anteil ist der Preis dafür, dass die Plattform das Marketing übernimmt.

Beides zusammen?

Viele erfolgreiche Amateurinnen machen genau das: MDH als Basis mit festem Einkommen, OnlyFans als zweites Standbein, sobald über MDH ein paar Stammfans entstanden sind, die auch woanders zahlen würden. Für den Start empfehlen wir aber eine Plattform, und zwar die, bei der du ohne Vorarbeit Geld sehen kannst.

Was bei MDH realistisch drin ist, steht in Was verdient ein Camgirl wirklich?, den Einstieg Schritt für Schritt in Camgirl werden.

Bei MyDirtyHobby ohne Follower starten

Kostenlos registrieren, Ausweis hochladen, erste Videos einstellen. Die Nutzer bringt die Plattform.

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