Venus Berlin 2026: Termine, Tickets, Stars und was sich lohnt

Vier Tage, über 270 Aussteller, acht Markenbotschafterinnen und ein neuer Treffpunkt für Creator: Die Venus Berlin 2026 läuft vom 22. bis 25. Oktober in den Messehallen unterm Funkturm. Hier steht alles, was du vor dem Besuch wissen musst: Termine, Öffnungszeiten, Ticketpreise, welche Stars angekündigt sind, was 2026 neu ist und welche Partys drumherum laufen. Am Ende gibt es ein paar ehrliche Tipps, damit sich die 65 Euro Eintritt lohnen.

Venus 2026 auf einen Blick

  • Wann: Donnerstag, 22. Oktober bis Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Wo: Messe Berlin, Messehallen unterm Funkturm, Eingang Nord (Masurenallee / Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin)
  • Öffnungszeiten: Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 21:30 Uhr, Sonntag 11 bis 19 Uhr
  • Eintritt: ab 18 Jahren, Ausweis nicht vergessen
  • Größe: über 270 Aussteller aus mehr als 40 Ländern, rund 32.000 Besucher erwartet
  • Ausgabe: die Venus gibt es seit 1997, 2026 ist die 29. Auflage

Tickets: Was kostet die Venus 2026?

Die Preise haben in den letzten Jahren angezogen. Stand Mitte Oktober 2026 gelten diese Preise im Online-Vorverkauf und an der Tageskasse:

  • Tagesticket im Vorverkauf: 65 Euro
  • Tagesticket mit Fastlane: 85 Euro, damit stehst du am Einlass nicht an
  • Zwei-Tages-Ticket: 115 Euro, nur online
  • Tageskasse: 70 Euro
  • Gruppen: für Donnerstag und Sonntag gibt es Gruppenpakete, laut Veranstalter ab 52,50 Euro pro Person
  • VIP-Dauerkarte: 380 Euro für alle vier Tage

Spartipp: Gutscheinportale wie Groupon bieten regelmäßig Venus-Tickets unter dem offiziellen Preis an, in diesem Jahr ab knapp 40 Euro. Schau dort vor dem Kauf einmal rein. Und wer unter der Woche kann, fährt Donnerstag: weniger Andrang, kürzere Schlangen vor den Shows, Gruppenrabatt.

Diese Stars sind 2026 angekündigt

Die Venus hat für 2026 acht offizielle Markenbotschafterinnen vorgestellt. Sie sind an allen Messetagen bei Aktionen, Shows und Autogrammstunden unterwegs:

  • Micaela Schäfer, das Gesicht der Venus. Die Berlinerin war schon mehr als zehnmal Venus-Botschafterin und ist auch 2026 wieder dabei. Was es mit ihren Filmen auf sich hat, liest du hier.
  • Tamy Tation, Webcam-Model aus der Schweiz
  • Calea Toxic, Domina
  • Sally Dinosaur und Jenny Stella, beide deutsche Darstellerinnen
  • Shaiden Rogue, Lia Engel und Mika Nox, Creatorinnen aus der Online-Szene

Dazu kündigt der Veranstalter wie jedes Jahr „zahlreiche nationale und internationale Stars“ an, ohne Namen. Wer wann wo auftritt, steht erst kurz vor der Messe im Programm und in der neuen Venus-App. Autogrammstunden gibt es an allen vier Tagen an der KIEZ-Lounge.

Was 2026 neu ist

  • VENUS Kiez by Inkasso Ingo. Ein neuer Bereich von rund 70 Quadratmetern als Treffpunkt für Creator und Influencer. Die Messe will damit ausdrücklich auch Leute ansprechen, die mit klassischer Erotikbranche nichts am Hut haben. Hier laufen auch die Autogrammstunden.
  • Die offizielle Venus-App. Programm, Showzeiten, Stars, Meet-and-Greets, Hallenplan und Aktionen in einer App. Vorher installieren, dann musst du vor Ort nicht suchen.
  • B2B-Bereich. Donnerstag und Freitag von 11 bis 19 Uhr gibt es einen abgetrennten Bereich nur für Fachbesucher, mit Händlerkonditionen und Matchmaking. Für normale Besucher nicht zugänglich.
  • Blindenführung zum zehnten Mal. Am Freitag, 23. Oktober, führt Ella Mortadella gemeinsam mit dem Berliner Blindenverein wieder sehbehinderte Besucher über die Messe. Die Aktion gibt es seit zehn Jahren und sie ist jedes Mal ausgebucht.

MyDirtyHobby auf der Venus

MyDirtyHobby ist 2026 Platin-Sponsor der Venus, zusammen mit Stripchat. Gold-Sponsoren sind Chaturbate und BongaCams, dazu kommen Visit-X, LiveStrip, Erotik.com und viele weitere Plattformen. Für Besucher heißt das: Die großen Stände gehören den Cam- und Amateur-Portalen, und dort trifft man die Amateurinnen, die man sonst nur vom Bildschirm kennt. Welche MDH-Amateurinnen wann am Stand sind, steht nicht vorab fest, sondern wird über die Venus-App und die Social-Media-Kanäle der Mädels angekündigt.

Wer sich vor dem Besuch schon mal umschauen will, wer bei MDH gerade angesagt ist, kann das kostenlos tun. Die Anmeldung kostet nichts, und die Profile der Amateurinnen zeigen, wer in Berlin wohnt und wer auf der Messe sein wird.

Die Amateurinnen von der Venus gibt es das ganze Jahr bei MyDirtyHobby

MyDirtyHobby ist die größte deutsche Amateur-Community und 2026 Platin-Sponsor der Venus. Tausende deutsche Amateurinnen, viele davon aus Berlin, drehen dort selbst. Die Anmeldung ist kostenlos.

Deutsche Amateurinnen bei MyDirtyHobby ansehen

Programm, Awards und Partys

Auf den offiziellen Bühnen laufen täglich Shows, dazu gibt es wieder die „Kinky Venus“ mit Fetisch-Programm an allen vier Tagen und eine Menstrip-Area. Das genaue Bühnenprogramm veröffentlicht der Veranstalter als Tagespläne auf venus-berlin.com und in der App.

  • Venus Awards: Donnerstag, 22. Oktober, im Tipi am Kanzleramt. Die Preisverleihung der Branche, Einlass nur mit eigener Karte beziehungsweise Einladung.
  • Venus Party Week: 21. bis 25. Oktober, jede Nacht ab 22 Uhr im Rush Hour Berlin, Table Dance im Vegas-Stil, open end.
  • B2B-Party: Freitag, 23. Oktober, für Fachbesucher.
  • Netstars.TV Party: Samstag, 24. Oktober, im Maxxim Club (Joachimsthaler Straße 15) mit Live-Shows, DJs und der Verleihung der Netstars Awards. Der Veranstalter rechnet mit über 300 Models und Creatorn.
  • Grand Kinky School Party: von Stolz und Demut zusammen mit dem KitKat Club, Termin und Ort stehen noch nicht fest.

Praktische Tipps für den Besuch

  • Anreise: U-Bahn Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz, S-Bahn Messe Nord/ICC oder Messe Süd, Bus bis Haus des Rundfunks. Parkplätze gibt es, aber am Samstag sind sie schnell voll.
  • Fotografieren: Kleine Kameras sind erlaubt, sie müssen in einen Würfel von 20 mal 20 mal 20 Zentimetern passen. Stative sind verboten. Auf den offiziellen Bühnen darfst du frei fotografieren und filmen, an den Ständen nur mit Erlaubnis des Ausstellers, und andere Besucher nur, wenn sie einverstanden sind.
  • Essen und Trinken: Es gibt ein Angebot im Außenbereich, eigene Verpflegung darfst du nicht mitbringen.
  • Dresscode: keiner. Der Veranstalter sagt ausdrücklich, dass auch nackt in Ordnung ist. Die meisten kommen trotzdem angezogen.
  • Timing: Samstag ist der vollste Tag, da lohnt die Fastlane. Donnerstag und Sonntag sind entspannter und günstiger.
  • Bargeld: Viele Stände verkaufen Merchandise, signierte Kalender und Toys. Kartenzahlung geht nicht überall.

Lohnt sich die Venus 2026?

Wenn du wegen der Stars kommst: ja, aber plane es. Die Autogrammstunden und Meet-and-Greets sind kurz, die Schlangen lang, also App installieren und die Zeiten vorher raussuchen. Wenn du wegen der Shows kommst: Die Bühnen sind kostenlos und gut, aber am Wochenende voll. Wenn du dich für die Branche interessierst: Die Venus ist nach wie vor die größte Messe ihrer Art, und die Verschiebung Richtung Creator und Cam-Plattformen zeigt, wohin das Geschäft läuft. 65 Euro sind viel Geld für einen Tag, aber im Vergleich zu einem Konzertticket ist es fair für vier Hallen voller Programm.

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Stand der Angaben: 15. Oktober 2026. Quellen: venus-berlin.com, Pressemitteilung der Venus Berlin vom 7. September 2026, t-online. Preise und Programm können sich bis zur Messe ändern.

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